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Fröhliche Reime für Babys

Eins, zwei, drei, Mia, komm herbei! Reime sprechen, dabei das Baby anschauen – das macht Mama oder Papa Spaß und Baby hört nur allzu gerne zu. Oft belohnt das Kleine Sie dafür mit einem süßen Lächeln oder einem fröhlichen Glucksen. Hier ein paar Ideen für Sie und Ihr Baby.

Warum Reime fürs Baby?

Babys hören gerne Reime. Zum einen bekommen sie in dieser Zeit liebevolle Zuwendung von Mama oder Papa. Sie werden aufmerksam angeschaut, angelächelt, gehalten, gewiegt, gekitzelt – lauter Erfahrungen, die Liebe und Geborgenheit vermitteln. Zum anderen unterstützen Reime die Sprachentwicklung Ihres Lieblings. Immer wenn es Sprache hört, lernt es seine Muttersprache – und zwar lange bevor es selbst sprechen kann. Reime sind dafür besonders geeignet, weil man ihnen leichter zuhören kann. Der regelmäßige Rhythmus, die Reimwörter und die vielen Wiederholungen vermitteln eine Erwartungshaltung. Ihr Baby hört dann keinen ungeordneten, unverständlichen Tonsalat, sondern eine geordnete Sprachfolge – auch wenn es den genauen Inhalt nicht verstehen kann. Rhythmus und Reime machen die Sprache oft auch einfach lustig. Freuen Sie sich am Lächeln und Glucksen Ihres Kleinen!

Fingerspiele für Babys

Viele Reime kann man mit Bewegungen der Finger und Hände verbinden – entweder der eigenen oder den kleinen Händchen des Babys. Solche Fingerspiele machen viel Spaß! Genauso können Sie aber auch nur die Reime aufsagen.

 

Piep , piep, piep,

ich habe dich so lieb.

 

Hoppe, hoppe, Reiter,

wenn er fällt, dann schreit er.

Fällt er in den Graben,

fressen ihn die Raben,

fällt er in den Sumpf,

macht der Reiter plumps.

 

Heile, heile, Segen,

morgen gibt es Regen,

übermorgen Schnee,

dann tut es nicht mehr weh.

 

Mitten auf der Elbe

schwimmt ein Krokodil,

wackelt mit dem Schwanze,

weiß nicht, was es will.

Bitte geh’n Sie rechts

und bitte geh’n Sie links,

denn so ein Krokodil

ist ein gefährlich Dings.

 

Ri-ra-rutsch,

wir fahren mit der Kutsch‘,

wir fahren mit der Schneckenpost,

wo es keinen Pfennig kost‘.

Ri-ra-rutsch,

wir fahren mit der Kutsch‘.

 

Große Uhren machen tick-tack, tick-tack,

kleine Uhren machen ticke-tacke, ticke-tacke

und die kleinen Taschenuhren

ticke-tacke-ticke-tacke-ticke-tacke-tick!

 

Morgens früh um sechs

kommt die kleine Hex.

Morgens früh um sieben

schabt sie gelbe Rüben.

Morgens früh um acht

wird Kaffee gemacht.

Morgens früh um neun

geht sie in die Scheun‘.

Morgens früh um zehn

holt sie Holz und Spän‘.

Feuert an um elf,

kocht dann bis um zwölf.

Fröschebeine, Krebs und Fisch,

hurtig, Kinder, kommt zu Tisch!

 

Muh, muh, muh,

so ruft im Stall die Kuh.

Sie gibt uns Milch und Butter,

wir geben ihr das Futter.

Muh, muh, muh,

so ruft im Stall die Kuh.