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Reisen mit Kindern

Wertvoll für die Entwicklung

Eine Auszeit vom Alltag genießen, eine fremde Sprache hören, im Meer schwimmen, den Kindern die Welt zeigen … Es gibt tausend gute Gründe, mit der Familie in Urlaub zu fahren. Dass das etwas Schönes ist, haben Sie sicher schon erfahren. Lesen Sie hier, warum Reisen Ihrem Kind langfristig viel bringen kann.

Reisen schaffen Gemeinsamkeit


Ein fremdes Land, eine andere Kultur, das tolle Hotel oder der spannende Tempelbesuch – klar, das lieben wir am Urlaub. All das ist aber nicht der Grund, warum Reisen glücklich machen können. Vor allem für Kinder ist es die viele Zeit, die sie zusammen mit Mama, Papa und den Geschwistern genießen können. Das Ziel der Reise ist dem Nachwuchs meist eher unwichtig. Kinder wollen normalerweise weder antike Ruinen bestaunen noch erfahren, wie die Ureinwohner von Feuerland leben. Mit Mama und Papa zusammen sein, das können sie an der Ostsee oder in der Eifel genauso gut. Und hier haben Mama und Papa viel Zeit zum Frühstücken, zum Sandburgen bauen, zum Käfer sammeln oder zum Fahrradfahren. 

Reisen schaffen Erinnerungen 


Nicht nur die Reise selbst macht Kindern und Eltern Freude, weil sie so viel Zeit zusammen haben. Die Erinnerung daran wirkt im Alltag weiter. Denken Sie mal an Ihre eigene Kindheit zurück: Was können Sie eher aufzählen, all Ihr Spielzeug oder alle Sommerurlaube mit der Familie? Bei vielen sind es die Urlaube. Denn ein gemeinsames Erlebnis macht letztlich zufriedener als der Besitz eines Legoroboters oder einer Halloweenbarbie. Deswegen wird es vom Gehirn in Form einer Erinnerung abgespeichert.

Reisen schweißen zusammen


Zugausfälle, Warteschlangen, schmutzige Klos? Kleine Urlaubskatastrophen sind oft die besten Reiseerlebnisse – für Kinder und Eltern. Denn im Umgang mit Schwierigkeiten wächst die Familie erst richtig zusammen. Die schönsten Erinnerungen haben sie nicht an einen ereignislosen, aber entspannenden Tag im Hotel, sondern an die Autopanne oder das spuckende Kind im Flugzeug.

Reisen bildet


Und das gilt auch für Ihr Kind. Viele neue Eindrücke und Erfahrungen, die verarbeitet werden wollen, sorgen oft für einen großen Schritt in der Entwicklung des Kindes und für ein allgemein gestärktes Selbstvertrauen. Die neuen Freunde, die man beim Federballspielen am Strand findet, fördern die sozialen Fähigkeiten und helfen Ihrem Kind auch zuhause dabei, auf andere Kinder zuzugehen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Reisen mit Kindern: Tipps und Tricks


So eine Reise ist schon etwas aufregend. Die Umgebung, das Klima, das Essen, die Sprache – unter Umständen ist einfach alles anders! Stellen Sie sich und Ihr Kind von Anfang an darauf ein. Mit diesen Tipps und Tricks wird es leichter.

  • Solange die Kinder noch nicht schulpflichtig sind, meiden Sie die Ferien und freuen sich an den günstigeren Preisen.
  • Beziehen Sie Ihre Kinder in die Auswahl und Buchung der Reise mit ein. So kommt es ihnen weniger fremd und aufregend vor.
  • Haben Sie ein exotisches Reiseziel ausgewählt, gehen Sie einmal vor der Reise ruhig einmal in ein chinesisches, indonesisches, afrikanisches … Restaurant, dann wird Ihren Kindern das Essen am Urlaubsort nicht so fremd sein.
  • Grundsätzlich gilt: je älter die Kinder sind, desto weiter entfernt darf das Reiseziel sein.
  • Auch Kinder brauchen bei Auslandsreisen einen Reisepass mit biometrischem Passbild. Den beantragen Sie beim zuständigen Meldeamt, er ist noch am gleichen Tag fertig.
  • Sorgen Sie vor allem bei kleineren Kindern für Beschäftigung im Auto, Zug oder Flugzeug. 
  • Unterwegs brauchen Sie nicht nur Proviant und Spielzeug , sondern auch schnell erreichbare Wechselkleidung.
  • Rechnen Sie auch bei weniger entfernten Reisezielen mit Eingewöhnungsschwierigkeiten. Es darf ruhig ein paar Tage dauern, bis sich alle in der Unterkunft und mit dem Wetter wohl fühlen! Darum sollten Sie auch bei Rundreisen nicht zu oft den Ort wechseln. Für Kinder ist die Umgewöhnung viel anstrengender als für Erwachsene.
  • Kinder verarbeiten neue Eindrücke beim Spielen. Planen Sie also ausreichend freie Zeit ein, in der kein Programm abgearbeitet wird.
  • Gönnen Sie je nach Alter Ihrer Kinder jedem Familienmitglied mal ein oder zwei Stunden am Nachmittag, an dem Mama zur Massage darf, die Tochter zur Reitstunde geht oder Papa mal ungestört lesen darf.

In diesem Sinne: gute Reise!