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Welche Sportart passt zu meinem Kind?

Ballett, Fußball, Schwimmen oder Kinderyoga - die Auswahl ist riesig

Ballett, Fußball, Schwimmen, Kinderyoga … Die Auswahl an Sportkursen für Kinder ist vielfältig! Während die einen Kinder die Klassiker wie Fußball oder Reiten lieben, wollen die anderen etwas Besonderes wie Karate probieren. Wieder andere Kinder (und Eltern) wissen gar nicht, welcher Sport ihnen Spaß machen könnte. Dabei ist das gar nicht so schwer: einfach ausprobieren und zur Not wechseln.

Spezielle Sportarten für Kinder?

Spezielle Sportarten für Kinder braucht es eigentlich nicht. Hauptsache, die Kleinen bleiben in Bewegung . Der Grund dafür ist der gleiche wie der, warum Erwachsene Sport machen sollen: Unser Körper ist darauf ausgelegt, sich zu bewegen. Er kann nur gesund arbeiten, wenn wir uns bewegen. Unser Gehirn funktioniert nur, wenn der Körper sich bewegt. Nur durch Bewegung kann man Stress abbauen. Bewegung hilft beim Lernen. Bewegen wir uns nicht, werden wir krank, körperlich und seelisch. 
Wie immer in der Kindererziehung heißt es: Machen Sie Ihrem Kind das vor, was Sie sich von ihm wünschen. Werden Sie sportlich! 
Außerdem können Sie ihr Kind motivieren, indem Sie ihm tolles Zubehör für seinen Sport zum Geburtstag  schenken, sei es ein cooles Sportshirt oder ein Stück Ausrüstung wie den Reithelm.

Beliebte Sportarten: Kinder dürfen ausprobieren

Nicht jedes Kind kann jede Sportart gleich gut betreiben. Bis zum Alter von etwa 14 Jahren sollten Kids ruhig verschiedene Sportarten testen. Laut Studien sind Kinder später sportlicher, die in frühen Jahren mehrere Sportarten ausprobiert haben statt nur einer. Sich auf eine einzige Sportart zu konzentrieren und sie allzu ehrgeizig zu betreiben, das kann bei Jüngeren sogar der Entwicklung schaden. 
Es ist also völlig okay, wenn Ihr Kind nicht mehrmals die Woche  trainieren möchte und um Wettbewerbe einen großen Bogen macht. Es ist auch in Ordnung, wenn es seine Sportart nach ein paar Monaten oder Jahren wechselt. Hauptsache, es bleibt überhaupt in Bewegung.

Sportarten für Kindergartenkinder 

Das Alter spielt eine Rolle bei der Wahl der Sportart für Ihr Kind. Schließlich müssen die Kleinen noch körperliche Fähigkeiten wie Koordination, Ausdauer und Geschicklichkeit sowie geistige Fähigkeiten wie Konzentration und Logisches Denken erlernen. Diese werden sie je nach Sportart benötigen. Die Tabelle unten gibt Ihnen eine Übersicht, ab welchem Alter welche Sportart ungefähr geeignet ist und welche Fähigkeiten damit gefördert werden.

Sportart

trainiert

Ab 3 Jahren:

Kinderturnen mit Eltern

Grobmotorik, Gleichgewicht, Koordination, Kraft

Joggen

Ausdauer, Kraft (vor allem der Beine), Koordination

Radfahren

Ausdauer, Gleichgewicht, Kraft (vor allem der Beine)

Ab 4 Jahren:

Kinderturnen ohne Eltern

Grobmotorik, Gleichgewicht, Koordination, Kraft

Tanzen

Rhythmusgefühl, Gleichgewicht, Koordination, Beweglichkeit

Voltigieren

Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination

Ab 5 Jahren:

Karate

Kraft, Grobmotorik, Gleichgewicht

Leichtathletik

Ausdauer, Koordination, Kraft, Schnelligkeit

Schwimmen

Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Gleichgewicht

Tennis

Koordination, Konzentration

Ab 6 Jahren:

Fußball

Ausdauer, Gleichgewicht, Koordination

Judo

Konzentration, Koordination

Reiten

Gleichgewicht, Koordination, Konzentration, Kraft (im Rücken)

Sport für Kinder – Tipps und Tricks

So finden Sie und Ihr Kind einen leichten Einstieg in den Sport:

  • Vereine und Sportschulen finden Sie online oder über das Sportamt Ihrer Stadt oder Gemeinde.
  • In den meisten Gruppen kann Ihr Kind ein oder zwei Schnupperstunden besuchen, ohne sich fest anzumelden. So findet es heraus, ob die Sportart, die Übungsleiter und die anderen Kinder zu ihm passen. Es ist völlig okay, mehrere Sportarten auszuprobieren!
  • Viele Kinder tun sich leichter, mit einem Freund zusammen eine neue Gruppe zu besuchen. Fragen Sie im Kindergarten herum, wo die anderen Kinder sporteln.
  • Wenn Ihr Kind eine teure Ausrüstung braucht (etwa beim Reiten, Klettern oder Fußball), ist es sinnvoll, diese am Anfang auszuleihen. Nach einigen Monaten können Sie einschätzen, ob Ihr Junior dabei bleibt und sich die Anschaffung lohnt. Fragen Sie im Bekanntenkreis herum, wer gebrauchtes Sportzeug abzugeben hat. Da Kinder schnell wachsen und auch mal die Lust an ihrem Sport verlieren, hat sicher jemand etwas übrig.
  • Sie sind unsicher, ob Ihr Kind gesund und fit genug ist für eine bestimmte Sportart? Dann sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt.

Bewegung oder Sport für Kinder?

Es muss keine „richtige“ Sportart in einer Gruppe oder im Verein sein. Bauen Sie Bewegung in den Alltag ein: Gehen Sie mit Ihrem Kind möglichst oft zu Fuß oder fahren Sie Laufrad, Roller oder Fahrrad. Gehen Sie ins Schwimmbad. Gehen Sie am Sonntagnachmittag statt ins Kino in den Wald zum Spazieren, Klettern und Balancieren. Organisieren Sie einen sportlichen Kindergeburtstag . Bauen Sie in der Wohnung einen Parcours zum Krabbeln, Klettern, Slalom laufen. Dabei kommt die ganze Familie in Schwung. Und vielleicht findet Ihr Kind dabei ja auch heraus, welche Art von Bewegung ihm Spaß macht. Das ist ein Hinweis auf „seine“ Sportart.