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Wie viele Hobbys sind für Kinder genug?

So machen Hobbys dem Kind Spaß

Wie viele Hobbys sind für Kinder genug? Flöten, Schwimmen, Judo, Malen, Chor, Englisch, Reiten … Das Angebot an Kursen und Veranstaltungen für Kinder ist riesig. Während die einen Kids von Montag bis Samstag Termine haben, besuchen die anderen einen oder keinen Verein. Was ist besser für mein Kind und mich?

Kinder und Hobbys 


Sport  fördert die motorischen Fähigkeiten und ist ein guter Ausgleich zum Sitzen in der Schule. Musik und Kunst helfen bei der Entwicklung emotionaler und kognitiver Fähigkeiten. Der Umgang mit anderen Menschen übt soziale Fähigkeiten. Es ist also klar: Hobbys sind nicht nur reiner Spaß, sondern fördern auch die Entwicklung von Kindern. Da liegt es nahe zu denken: Viel hilft viel. Wenn mein Kind viele Kurse besucht, wird es sich auch immer besser entwickeln. Aber ganz so ist es nicht.

Können Kinder zu viele Hobbys haben?


Das können sie. Wenn die Kleinen gestresst sind von den vielen Terminen, nicht genügend Zeit für die Hausaufgaben haben oder schlecht schlafen, ist es Zeit, die Reißleine zu ziehen. Beobachten Sie Ihr Kind genau: Geht es gerne zu seinem Kurs? Beschäftigt es sich auch zuhause gern mit dem Thema des Kurses? Ist es insgesamt ausgeglichen und gesund? Wenn Sie einige dieser Fragen mit Nein beantworten, kann es sein, dass ein oder mehrere seiner Hobbys gerade zu viel sind.

So machen Hobbys dem Kind Spaß


Experten empfehlen, im Grundschulalter nur zwei Nachmittage pro Woche fest mit Terminen zu belegen. Darüber hinaus haben sich diese Tipps zum Umgang mit den Nachmittagsbeschäftigungen bewährt:

  • Lassen Ihren Nachwuchs selber entscheiden. Mehr Termine oder weniger? Fußball oder Basketball? Chor oder Orchester? Wenn Ihre Zeit, die Organisation und die Finanzen es zulassen, dann darf Ihr Kind wählen, welche und wie viele Hobbys es pflegen möchte. Zwingen Sie es nicht zu mehr Aktivitäten, als es selbst möchte. Sie mögen Tennis, spielen selbst Klavier oder die beste Freundin geht zum Yoga? Das allein reicht nicht als Grund, dass auch Ihr Kind dieses Hobby betreiben muss.
  • Freie Zeit ist etwas Großartiges. Ihr Kind kann sich mit Freunden  verabreden, es kann sich langweilen, sich entspannen, vor sich hin spielen. Freundschaften stärken das Selbstbewusstsein  und die emotionale und soziale Entwicklung. Aus Langeweile ergeben sich oft die kreativsten Ideen! Außerdem sind Pausen einfach notwendig, um genügend Energie für den nächsten Kurs zu tanken. Es spricht also Einiges dafür, jede Woche mehrere freie Nachmittage einzuplanen.
  • Kinder im Grundschulalter wollen einfach nur spielen, das gilt auch für ihre Hobbys, Kurse, Vereine und Clubs. Sprachen oder Musikinstrumente erfordern aber auch Übung zu Hause. In der Schule und in späteren Jahren ist noch ausreichend Zeit, etwas zu lernen. Am Nachmittag sollte Ihr Kind wenig Lerndruck haben. Lassen Sie es spielen.