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Schlechtes Wetter? Lustige Kinderspiele für drinnen

Es regnet, das Kind hat einen Schnupfen oder wir warten auf Handwerker – es gibt genügend Situationen, in denen Sie mit dem Kleinen nicht draußen die Welt erkunden können. Doch auch im Haus gibt es jede Menge zu spielen und zu entdecken. Neben Spielzeug und Büchern locken die folgenden Spiele, die fast ohne Hilfsmittel auskommen.

Spiele für alle Sinne 

Benutzen Sie beim Spielen alle fünf Sinne!

  • Tiere raten: Machen Sie ein Tiergeräusch wie Muh, Mäh, Miau oder Wiehie! Ihr Kind darf raten, welches Tier gemeint ist.
  • Spielzeug ertasten: Stecken Sie ein Spielzeug Ihres Kindes in einen Stoffbeutel. Es soll, ohne zu gucken, darin tasten und erfühlen, um welches Spielzeug es sich handelt. Spielen Sie auch mal andersherum!
  • Auf dem Rücken malen: Malen Sie auf dem Rücken Ihres Kindes mit den Fingern eine einfach Form, etwa einen Kreis oder ein Haus. Ihr Kind soll raten, was es ist. Ältere Kinder können auch Buchstaben erraten.

Denkspiele

Diese Spiele trainieren Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis.

  • Gedächtnistraining: Legen Sie drei Gegenstände auf den Tisch, zum Beispiel ein Buch, ein Kuscheltier und einen Teller. Ihr Kind soll die Gegenstände benennen. Dann schaut es kurz weg und Sie verstecken einen Gegenstand. Welcher fehlt? Bei älteren Kindern nehmen Sie mehr Gegenstände.
  • Eigenschaftswörter: Sie stellen eine Frage mit „Wie ist …?“, zum Beispiel: „Wie ist das Auto?“. Dann nennen alle Mitspieler abwechselnd Adjektive, die passende Eigenschaften beschreiben, zum Beispiel „laut“, „schnell“, „groß“, „dreckig“. Wenn den Spielern nichts mehr einfällt, kommt die nächste Frage, etwa „Wie ist die Kuh?“ oder „Wie ist die Sonne?“

Spiele für die Feinmotorik

Drinnen kann man prima ruhige Kinderspiele spielen, die feine Bewegungen trainieren.

  • Pusten: Pusten Sie einen Wattebausch über den Tisch. Wer mit einmal pusten am weitesten kommt, hat gewonnen. Ältere Kinder bauen aus Schachteln und Büchern einen Parcours und pusten die Watte hindurch. Dieses Spiel trainiert die Muskulatur des Gesichts, das ist wichtig für korrekte Sprachlaute.
  • Malen, schneiden, kleben: Suchen Sie Papier, dicke Buntstifte und einen Klebestift heraus. Malen Sie einfache, große Formen vor (Dreieck, Kreis, Quadrat). Ihr Kind darf anmalen und, wenn es das schon kann, auch ausschneiden. Ihr Kind kann sich auch auf ein Stück alte Tapete legen und Sie malen seinen Körperumriss nach. Nun kann es sich selbst anmalen. Natürlich darf es auch ganz frei malen, schneiden und aufkleben oder Sie basteln mit Papier , Naturmaterialien oder Knete. All das trainiert die Feinmotorik.
  • Sortieren: Mischen Sie bunte Schokolinsen mit anderen kleinen Gegenständen wie Knöpfen oder Bausteinen. Ihr Kind hat 30 Sekunden Zeit, möglichst viele Schokolinsen auszusortieren, die es dann natürlich auch auffuttern darf.

Spiele mit Bewegung 

Wenn Ihr Kind unruhig wird, dann bringen Sie Action ins Spiel! Denn auch im Haus kann man prima toben.

  • Höhle bauen: Fast alle Kinder lieben es, Höhlen zu bauen, zum Beispiel unter einem Tisch oder auf dem Sofa. Dabei kommt man ziemlich in Schwung und danach kann die Höhle zum Raumschiff oder Einhornstall werden, ganz nach Vorlieben. 
  • Oben bleiben: Spielen Sie wie Pippi Langstrumpf und berühren Sie nicht den Boden. Das heißt, Sie und Ihr Kind bewegen sich nur über Bett, Tisch, Stühle und Teppiche durch das Zimmer (am besten vorher so verschieben, dass das auch geht).
  • Gangarten-Spiel: Bewegen Sie sich auf verschiedene Arten durch das Zimmer: krabbelnd, im Spinnengang, schleichend, zwei Schritte vor und einer zurück. Jeder Spieler darf abwechselnd eine Bewegungsart ansagen.
  • Verstecken ist ein uraltes, aber immer wieder unheimlich spannendes Spiel. Bei sehr kleinen Mitspielern verstecken sich immer ein Kind und ein Erwachsener zusammen. 

Langeweile ist okay

Sie müssen nicht dafür sorgen, dass Ihr Kind von morgens bis abends mit lustigen Spielen beschäftigt ist. Das ist weder für Sie noch Ihr Kleines gut! Ein wenig Langeweile ist häufig sogar ganz förderlich. Zum einen kann sie Ruhe und Erholung schenken, wenn schon viel gespielt wurde. Zum anderen schafft sie dem Gehirn den Freiraum, neue kreative Spiel- und Beschäftigungsideen zu entwickeln. Lassen Sie Ihr Kind also auch mal für sich sein.