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Kinderspiele für draußen

Ab ins Freie!

Draußen in der Natur, im Garten, auf dem Spielplatz, im Park oder im Wald kann man ebenso schöne Spiele spielen wie zuhause. Es lohnt sich, wenn Sie sich ein paar für den nächsten Ausflug merken. Damit können Sie einen schnöden Spielplatzbesuch oder das Kaffeetreffen mit anderen Mamis im Park nämlich so richtig aufpeppen.

Kinderspiele mit dem Ball

Werfen, fangen, rollen und schießen – das macht einen Riesenspaß und schult noch dazu Koordination und Geschicklichkeit. Je kleiner Ihr Kind, umso mehr können Sie ganz banal werfen und fangen üben. Das braucht viel Geduld und Ausdauer, denn es ist gar nicht so leicht!

  • Ball über ein Hindernis: Zwei Spieler werfen sich den Ball zu, und zwar über ein Hindernis (eine gespannte Schnur, die Wippe auf dem Spielplatz, einen Gartenstuhl). Je kleiner das Kind, umso kleiner und niedriger sollte das Hindernis sein. Entweder man zählt die Anzahl der gefangenen Würfe hintereinander oder vergibt jedes Mal einen Punkt an den Werfer, wenn der zweite Spieler den Ball nicht fängt.
  • Ballhockey: Ihr Kind treibt den Ball mit einem Stock eine festgelegte Strecke entlang. Sie können für größere Kinder Hindernisse einbauen (Stufe, Tunnel, Slalom …).
  • Ball an die Wand: Schon unsere Großeltern haben so gespielt: Sie warfen einen Ball gegen eine Hauswand und fingen ihn wieder auf, und das immer und immer wieder. Wer das gut beherrscht, baut kleine Aufgaben ein, zum Beispiel vor dem Auffangen in die Hände klatschen, hochhüpfen oder sich einmal um sich selbst drehen. Üben Sie das auf jeden Fall zusammen mit Ihrem Nachwuchs und erwarten Sie am Anfang noch keine tollen Tricks.
  • Körperball: Man kann einen Ball auch im Sitzen mit Füßen oder Beinen werfen und fangen, das ist gar nicht so leicht!

Spiele mit Wasser

Mit Wasser zu spielen macht immer Spaß! Diese Kinderspiele kann man zuhause am Planschbecken spielen, auf dem Balkon mit einer Wäschewanne voll Wasser, aber auch im Kinderbecken des Schwimmbads oder unterwegs an einem Bach oder Badeteich.

  • Schiffchen fahren: Ihr Kind braucht ein Schiff. Das können Sie aus wasserfestem Papier falten oder Ihr Kleines nimmt einfach einen leeren Quark- oder Eisbecher. Nun soll das Schiff eine feste Strecke über das Wasser fahren. Pusten, Wellen machen … erlaubt ist, was schnell ist, solange der kleine Kapitän das Schiff nicht berührt!
  • Wasser schöpfen: Ihr Kind schöpft Wasser mit einem Becher aus dem Planschbecken, Bach oder Schwimmbecken in einen Eimer um, und zwar möglichst schnell. Der Trick: Der Eimer steht ein Stück weit weg und der kleine Spieler trägt Mamas oder Papas viel zu große Schuhe! Alternativ benutzt Ihr Kind einen Schwamm statt einem Becher. Ein nasser Spaß, auch für mehrere Spieler.
  • Stille Wasserpost: Hierfür braucht man mindestens drei bis vier Mitspieler. Ähnlich wie beim Weitersagen-Spiel „Stille Post“ wird Wasser von einem Becher in den nächsten umgeschüttet. Die Mitspieler benutzen allerdings nur ihre linken Hände, die rechten Hände halten sie hinter dem Rücken. (Linkshänder benutzen die rechte Hand.) Für größere Kinder kann man es noch schwieriger machen, indem alle auf einem Bein stehen müssen.

Spiele auf dem Spielplatz

Im Sandkasten auf dem Spielplatz kann man tolle Spiele spielen, die nur hier funktionieren. Dafür sollten Sie neben Eimer und Schaufel auch immer einen Würfel und eine Murmel dabei haben.

  • Murmelbahn im Sand: Bauen Sie einen festen Sandhügel und ritzen Sie mit den Fingern spiralförmig von oben nach unten eine Bahn für Murmeln hinein. Vielleicht konstruieren Sie mit Ihrem Nachwuchs auch Abzweigungen, ein Sammelbecken oder einen Tunnel?
  • Steine würfeln: Wenn Ihr Kind beim Buddeln im Sand viele Steine gefunden hat, können Sie damit ein Würfelspiel spielen und dabei zählen üben. Würfeln Sie abwechselnd und nehmen Sie sich so viele Steine wie Augen auf dem Würfel. Aber Achtung: Wer eine Sechs würfelt, muss alle Steine wieder abgeben! Wer hat die meisten Steine, wenn der Haufen leer ist?
  • Spuren lesen: Ihr Kind schaut weg oder hält sich die Augen zu. Sie machen derweil einige Abdrücke im Sand, zum Beispiel vom Schlüssel, einem Schuh und einer Hand. Ist Ihr Kind ein Spurenleser?

Wettrennen und um die Wette fahren

Kinder lieben es, ihre körperlichen Möglichkeiten auszutesten und zu zeigen, wie schnell und stark sie sind. Daher sind Wettrennen immer ein großer Spaß. Spielen Sie ruhig mit, dann haben Sie gleich ein Fitnesstraining! Und auch wenn Sie vielleicht längere Beine haben als Ihre Kinder, werden die Sie vermutlich bei der Ausdauer übertrumpfen.

  • Fangen (Kriegen, Haschen, Ticken) ist ein Klassiker, den Sie unbedingt an Ihre Kinder weitergeben sollten. Wer zwischendurch mal eine Pause braucht, erfindet einen sicheren Ort, das „Freimal“ oder „Klippo“.
  • Wettrennen mal anders: Um die Wette laufen können Sie mit Ihrem Nachwuchs dauernd, das macht ihm viel Spaß! Lassen Sie ihn nicht immer gewinnen, sonst merkt er schnell, dass Sie nicht alles geben. 

Ein Wettrennen geht aber auch auf viele andere Arten. Zum Beispiel so: Jeder Sportler bekommt zwei Stücke Pappe. Er muss immer auf einem stehen, das andere vor sich auf den Boden legen, darauf treten, das erste nachholen und so weiter. Für noch mehr Wettrennspaß hüpfen Sie auf Hüpfbällen, machen Purzelbäume (Achtung, nur auf dem Rasen spielen!) oder rennen rückwärts.

  • Wettkampf mit dem Rutscheauto: Bauen Sie draußen eine Rennstrecke für das Rutscheauto auf. Denken Sie an eine Start- und Ziellinie, einen Slalom, eine enge Kurve oder Acht und ein Wackelbrett (ein langes Brett, das mittig über einem kurzen Kantholz liegt). Das macht auch älteren Grundschülern noch Spaß, besonders wenn sie selbst den Parcours entworfen haben.