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Ab in die Badewanne! Wasserspiele mit Kindern

So macht das Baden Spaß

Manche Wasserratten planschen mehrmals die Woche freiwillig in der Wanne, andere müssen erst mühsam überredet werden. Doch mit tollen Wasserspielen und viel Zeit von Mama oder Papa wird das Baden schnell zum Familienhit.

Badezeit ist Wasserspielzeit

Es kann viele Gründe haben, warum manche Kinder nicht gerne baden. Vielleicht sind sie allgemein wasserscheu, haben Angst vor dem Untertauchen, fürchten brennendes Shampoo oder die danach drohende Bettzeit. Zumindest dem letzten Problem können Sie aus dem Weg gehen, indem Sie Ihr Kind einfach mal am Wochenende vormittags in die Wanne stecken und sich dafür ganz viel Zeit nehmen. Machen Sie ein Ritual  daraus: immer die gleiche Zeit, immer die gleichen Spiele, dazu ein Getränk oder auch mal das Abendessen in der Wanne. Dann wird Ihr Kind vielleicht bald von selbst nach der nächsten Badezeit fragen. Auch mit lustigen Spielideen wird das Baden positiv besetzt. Vielleicht geht es dann beim nächsten Mal schon leichter!

Wasserspiele mit Kindern in der Badewanne

Einfach nur Waschen ist langweilig. Wasserspiele machen das Bad gleich viel spannender! 

  • Spielzeug: Es gibt allerlei Wannenspielzeug zu kaufen, vom Quietschetier bis zur Wasserrutsche mit Spielfiguren. Prima Spielzeuge für die Wanne finden Sie auch im Haushalt: Plastikbecher, -schüsseln und -kannen, Siebe, Trichter, leere Shampooflaschen, Korken, Plastikspritzen, Waschlappen und Schwämme. In leere Joghurtbecher kann man mit einer heißen Nadel Löcher piksen: viele kleine oder ein großes … Ihr Kleines wird es füllen und leeren, spritzen und schütten und dabei eine Menge über Physik lernen (und natürlich Spaß haben).
  • Badezusätze: In der Drogerie finden Sie Badezusätze für Kinder, die sprudeln, knistern, dick schäumen oder das Wasser färben. Wenn Ihr Kind empfindliche Haut hat, färben Sie das Wasser lieber selbst mit Lebensmittelfarbe und rühren als Pflege etwas Olivenöl und Zucker ins Wasser. 
  • Spiele und Geschichten: Eine Badewanne ist eigentlich ein Ozean im Mini-Format. Da können Piratenschiffe fahren, Schiffswracks versunken sein, Meerjungfrauen tauchen, Delfine springen, Boote gegen Sturm und Wellen kämpfen, Schiffbrüchige den Heimweg suchen oder Schätze am Boden liegen. Solche Spiele erfordern von den Eltern natürlich etwas Fantasie und Kreativität. Aber sie machen auch Spaß! Und wenn Ihr Kind ausreichend entspannt und abgelenkt ist, geht das ungeliebte Haarewaschen gleich viel leichter.
  • Gesellschaft: Viel besser als allein badet es sich zu zweit. Lassen Sie also Geschwister  zusammen in die Wanne steigen oder machen Sie selbst mit. Nun kann Ihr Kind ja mal umgekehrt Ihnen die Haare einschäumen oder Ihren Rücken schrubben! Spielen Sie zusammen, zum Beispiel kann der Fisch prima unter Papas Beinen durchtauchen. Oder Mama macht mal so richtig hohe Wellen. 
  • Körpererfahrungen: Wasser macht fast schwerelos, das probieren alle Kinder gern aus. Sie können daraus auch eine Entspannungsübung machen: Lassen Sie Ihr Kind mal im Wasser "schweben". Wer mag, taucht unter und probiert, wie lang er die Luft anhalten kann oder wie Mamas Stimme unter Wasser klingt. Außerdem ist das Baden eine prima Gelegenheit, den eigenen Körper zu betrachten und kennenzulernen.